Dämpfer für PIK-Alarm: Stärkere Hurrikane können nicht mit CO2-Anstieg erklärt werden

Immer wenn die Hurricansaison in der Karibik beginnt, wartet alle Welt und das PIK in Potsdam auf einen starken Sturm. Dann ist es wieder an der Zeit, den Klimawandel zu verkaufen, wie im September 2017. Damals meldeten die Potsdamer Neueste Nachrichten mit Bezug auf den PIK-Mann Anders Levermann:

Erderwärmung liefere Energie für stärkere tropische Stürme
Die Wucht der aktuellen tropischen Wirbelstürme ist nach Einschätzung von Potsdamer Klimaforschern auf den Klimawandel zurückzuführen. Das Verbrennen von Kohle, Öl und Gas erhöhe die Temperatur des Planeten und liefere damit Energie für immer stärkere tropische Stürme, erklärte Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). „Leider ist die Physik hier sehr klar: Hurrikans holen ihre zerstörerische Energie aus der Wärme des Ozeans.“ Die Wassertemperaturen in der Region seien überhöht. Der Klimawandel verursache zwar diese Stürme nicht, er könne jedoch „ihre Folgen übel verschlimmern“.

Wird also die Intensität von Hurricans mit dem Klimawandel stärker? Ist das heute zu detektieren, wie Levermann reichlich trivial folgert? Dem ist nicht so, sagen jetzt Forscher um Lory Trenary von der George Mason University in Fairfex Virginia. Sie untersuchten Klimamodelle und Reanalysen und fanden keinen Zusammenhang mit dem Antrieb durch Treibhausgase, insbesondere CO2. Die Langzeittrends 1958-2005 waren am Ende widersprüchlich und nicht valide. Eine Attributierung der Hurricanintensität zum Klimawandel ist bis heute nicht durchführbar. Sie erwähnen in der Einführung ihrer aktuellen Arbeit übrigens auch Levermanns Argument: “Wärmerer Ozean-stärkere Stürme!” Nach eingehender Analyse kommen sie jedoch zu dem Schluss:

“These results indicate that currently we cannot attribute changes in North Atlantic hurricane intensity to human related forcings.”

Es gab schon in der Vergangenheit unter Atmosphärenforschern Uneinigkeit über die Beeinflussung der Hurricanintensität durch anthropogenen Antrieb. Levermann scherte das auch im vergangenen Jahr nicht, denn als Forscher wird er ohne Zweifel über die verschiedenen Thesen darüber informiert gewesen sein. So bleibt als Grund für die Verbreitung der falschen Behauptung nur der Klimasirenen-Charakter des Hauses PIK und anderer. Hier der Abstract aus der Arbeit von Trenary et al., die am 4. März 2019 in den Geophysical Research Letters erschien:

Are mid‐20th century forced changes in North Atlantic hurricane potential intensity detectable?

Abstract:The impact of anthropogenic forcings on tropical North Atlantic hurricane potential intensity (PI) is evaluated in CMIP5 models for the period 1958‐2005. Eleven models are examined, but only seven models have a forced response that is distinguishable from internal variability. The use of discriminant analysis to optimize detectability does not yield a clear, common climate change signal. Of the seven models with a significant response, one has a negative linear trend while two have a positive linear trend. The trend in PI is not even consistent among reanalyses, although this difference is not statistically significant because of large uncertainties. Furthermore, estimates of PI internal variability have significantly different variances among different reanalysis products. These disagreements between models, reanalysis products, and between models and reanalyses, in conjunction with relatively large uncertainties, highlight the difficulty of detecting and attributing observed changes in North Atlantic hurricane potential intensity.

Plain Language Summary: Observed temperature has been steadily increasing over the last century and much of this warming can be attributed to greenhouse gas emissions. Theoretically, the maximum intensity (or potential intensity) a hurricane can achieve depends strongly upon sea surface temperature, with warmer temperatures producing stronger storms. From this perspective, we might expect that the warming surface temperatures are driving observable changes in hurricane intensity. To this end, we analyze climate model experiments to determine if the observed changes in North Atlantic hurricane intensity can be attributed to human related emissions over the period 1958‐2005. Of the eleven models analyzed, we find that only seven predict that hurricane potential intensity has changed in response to greenhouse gas and aerosol emissions. The change in potential intensity differs across models, with one model predicting a decreasing trend in North Atlantic hurricane potential intensity, while two models predict an increasing trend in potential intensity. Different reanalysis datasets are likewise inconsistent. These results indicate that currently we cannot attribute changes in North Atlantic hurricane intensity to human related forcings. It is possible that as greenhouse gas concentrations continue to increase, an unequivocal forced response in North Atlantic potential intensity may emerge in the future.

 

Wer hat Recht? RAHMSTORF: Der Mensch ist 100 Prozent schuld. LATIF: Etwa die Hälfte der Erwärmung ist anthropogen

Klimaklagen sind groß in Mode, jetzt auch im Pazifikraum. Neues Deutschland berichtete am 2. Dezember 2018:

Vanuatu prüft als erstes Land Klagen: Inselstaat will Verursacher des Klimawandels zahlen lassen
Der Pazifikstaat Vanuatu führt seit Jahren den Weltrisikobericht an – im negativen Sinne. Denn dort ist das Katastrophenrisiko im globalen Vergleich am höchsten. Der Klimawandel macht das Leben für die Insulaner nun noch mal härter, denn Vanuatu ist eines der anfälligsten Länder für die Auswirkungen der Erderwärmung. Der Großteil der Wirtschaft des pazifischen Inselstaates ist nämlich wetterabhängig: Landwirtschaft, Fischerei und Tourismus sind durch den Klimawandel gefährdet.

Allein der Wirbelsturm »Pam«, der Vanuatu 2015 traf, hatte das Land über 60 Prozent seines jährlichen Bruttoinlandproduktes oder fast 450 Millionen US-Dollar gekostet. Neben der Gefahr intensiverer Stürme bedroht wärmeres und saureres Meerwasser die Korallenriffe des Inselstaates. Außerdem ragen viele der über 80 Inseln nur etwa einen Meter aus dem Ozean. Bei einem Anstieg des Meeresspiegels könnten etliche der rund 260 000 Bewohner ihre Heimat verlieren.

Weiterlesen in Neues Deutschland

Wie stehen die Chancen für Vanuatu für Schadensersatz vor Gericht? Vermutlich ziemlich mau:

Stürme: Schwerer Wirbelsturm verwüstet Vanuatu. Premierminister sieht es realistisch: “Stürme sind kein neues Phänomen, wir Insulaner leiden darunter seit Besiedelung Vanuatus vor 5000 Jahren”

Auswirkung der Ozeanversauerung auf Korallen: Korallen trotzen der Ozeanversauerung – seit mehr als 40 Millionen Jahren

Meerespiegelanstieg: Trotz Meeresspiegelanstieg: Fläche der Tuvaluinseln hat sich in den letzten Jahrzehnten um 3% vergrößert

Aber es stimmt schon, Inseln des Vanuatu-Archipels sind bereits früher in den Fluten versunken. Dies hatte aber weniger mit dem Klimawandel zu tun als mit vulkanischer Senkung, wie Nunn et al. 2006 dokumentierten:

Vanished Islands in Vanuatu: New research and a preliminary geohazard assessment
Oral traditions recalling the disappearances of islands in the volcanically and seismically active central part of the Vanuatu archipelago were collected from informants on Ambae, Maewo, Malakula, and Pentecost Islands. Analyses of the details of these traditions and the meanings of the names of the vanished islands suggest that they once existed. Vanished islands off north‐west Malakula, named Tolamp and Malveveng, are likely to have subsided abruptly down the slope to the interarc rift marked by the South Aoba Basin. The unnamed vanished island off the western tip of Ambae is likely to have subsided during a volcanic or seismic event. The vanished island named (Vanua) Mamata between Ambae, Maewo, and Pentecost is also likely to have slipped down the flank of the slope to the South Aoba Basin. Island disappearances of this kind are memorable expressions of the geohazards that affect areas like central Vanuatu. The novel approach adopted here is argued to be an important adjunct to more conventional approaches to geohazard assessment in such places.

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OÖ-Nachrichten am 18. Oktober 2018:

Klimawandel: “Der Mensch ist 100 Prozent schuld”

OÖN-Gespräch mit dem deutschen Klimaforscher Stefan Rahmstorf, der gestern beim o.ö. Klimagipfel zu Gast war. [...]

OÖN: Steht der Mensch wirklich zweifelsfrei als Verursacher des Klimawandels fest?

RAHMSTORF: Ja, er ist zu rund hundert Prozent für die globale Erwärmung verantwortlich. Die Sonne kommt dafür nicht in Frage, ihre Aktivität geht seit 50 Jahren leicht zurück.

Zweimal falsch.

1) Das internationale Klimakonsortium PAGES2K zeigt die aktualisierte Sichtweise zur solaren Entwicklung der letzten 400 Jahre auf seiner Webseite 2016, wobei das späte 20. Jahrhundert die intensivste solare Aktivität des gesamten Betrachtungszeitraums aufweist. Die solare Hochphase fällt dabei exakt in die Zeit der stärksten Erwärmung 1977-1998, als sich das globale Klima rasant um ein halbes Grad aufheizte. Als die Sonne in den frühen 2000er Jahren dann wieder erschlaffte, setzte die bekannte Erwärmungspause ein.

Abbildung: Entwicklung der Sonnenaktivität während der vergangenen 400 Jahre. Weiße Kurve zeigt solare Gesamtstrahlung (Total Solar Irradiance, TSI), gelbe Ausschläge markieren Sonnenflecken. Quelle: PAGES2K-Webseite, heruntergeladen im März 2016.

 

2) Die hundert Prozent anthropogen werden zwar im neuen IPCC 1,5-Gradbericht genannt. Sie sind aber in der Fachwelt hochumstritten. Siehe z. B. Schweizer Klimaszenarien CH2018: Bis zur Hälfte der beobachteten Erwärmung der letzten 50-100 Jahre hat natürliche Ursachen oder Neue Arbeit in PNAS: 40% der Erwärmung der letzten 50 Jahre ist durch Ozeanzyklen bedingt. Auch Mojib Latif widerspricht, z.B. im Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) am 12. September 2012:

NOZ: Herr Latif, trägt eher die Sonne zur Erderwärmung bei oder das Treibhausgas Kohlendioxid, CO2?

LATIF: Es ist ein Mix aus beidem. Klar ist, dass der Mensch über die Hälfte des Temperaturanstiegs seit Beginn der Industrialisierung zu verantworten hat.

Zuvor hatte Latif der österreichischen Zeitung ‚Die Presse‘ (DP) am 9. Februar 2012 das Folgende gesagt:

DIE PRESSE: Zurück zur bisherigen Erwärmung, 0,8 Grad seit 100 Jahren. Für Vahrenholt kommt die Hälfte von der Sonne. Und beim IPCC kommt alles vom CO2?

LATIF: Nein, das hat der IPCC nie gesagt, er ist sehr vorsichtig und sagt, dass etwa die Hälfte der Erwärmung anthropogen ist.

DIE PRESSE: Dann sagt er das Gleiche wie Vahrenholt?

LATIF: Ja, das ist es ja, was mich wahnsinnig macht: Da wird ein Popanz aufgebaut und dann genüsslich zerrissen.

 

PNAS-Studie fordert mehr Transparenz im Umgang mit Unsicherheiten

Ein Merkmal der aktuellen Klimahysterie ist es, sich fast ausschließlich auf vermutete Probleme der fernen Zukunft zu fokussieren, während aktuelle Probleme wie Umweltschutz, Frauenrechte und schlechte Staatsführung nahezu unberücksichtigt bleiben, weil nicht trendy genug. Im November 2018 fand in Ägypten eine Umweltschutzkonferenz statt, die von der Presse ziemlich ignoriert wurde. Siehe Bericht in Spiegel Online.

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Artikel von Wolfgang Meins auf Achgut am 28. November 2018:

UBA-Klimastudie: Aus weniger Hitzeopfern mehr machen

Es gibt ja diese Themen, bei denen die Bereitschaft, sich auf sie einzulassen, nur sehr zögerlich wächst. Im vorliegenden Fall erfolgte die erste gezielte Kontaktaufnahme bereits im April 2018 durch die Lektüre eines Artikels in einem Organ namens Frankfurter Rundschau: „Die psychischen Folgen des Klimawandels – Hitzewellen, Überflutungen und andere Auswirkungen steigender Temperaturen hinterlassen nicht nur sichtbare Spuren.“ Einige Monate später dann der nächste Kontakt, wiederum eher zufällig, in Gestalt eines ähnlich gelagerten Artikels von zwei Mitarbeitern aus dem Umweltbundesamt (UBA) – jetzt allerdings in einer überwiegend wissenschaftlichen Zeitschrift. 

Nach der Durchsicht war klar: gesundheitliche, physische und psychische Folgen des Klimawandels sind international mittlerweile tatsächlich ein bedeutsamer Forschungsgegenstand. Nicht nur das UBA macht sich Sorgen und Gedanken darüber, was uns in näherer oder etwas fernerer Zukunft gesundheitlich so alles erwartet. Nach Einschätzung der UBA-Autoren auf jeden Fall nichts Gutes. Damit diese Rechnung aufgehen kann, müssen die Gesundheitsapokalyptiker natürlich die hinlänglich bekannten katastrophischen Klimaperspektiven pflegen, auch wenn die wenig oder auch nichts mit der tatsächlichen Entwicklung zu tun haben, wie man zum Beispiel hier und auch hier nachlesen kann. 

Nun ist das UBA sicherlich nicht unbedingt der Hort von begnadeten Wissenschaftlern, sondern eher von denjenigen, bei denen es zu einer universitären oder ähnlich gelagerten Forschungskarriere nicht gereicht hat. Dafür dürfte man im Amt in besonderem Maße auf Haltungsakademiker treffen, die etwas bewirken wollen, indem sie beispielsweise Politik und Medien zweifelhafte Hochrechnungen zur Verfügung stellen, um Fahrverbote wegen vorzeitiger Todesfälle durch Stickoxide an unseren Straßen wissenschaftlich zu legitimieren zu versuchen.

Weiterlesen auf Achgut

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Klimaprognosen besitzen enorme, momentan nicht reduzierbare Unsicherheiten. Einige Journalisten erklärten öffentlich, dass sie ihre Leser mit diesen Unsicherheiten nicht belasten wollen, um das Projekt Energiewende nicht zu gefährden. Zu den unrühmlichen Beispielen gehört Christopher Schrader. Lieber die Bürger dumm lassen, sonst kommen die noch auf dumme Ideen, dachte man sich wohl. Aber so richtig passt dieses Konzept nicht ins 21. Jahrhundert, möchte man meinen. Am 26. November 2018 veröffentlichte Charles Manski in PNAS ein Paper zum Thema, das zu mehr Transparenz im Umgang mit Unsicherheiten aufruft:

Communicating uncertainty in policy analysis
The term “policy analysis” describes scientific evaluations of the impacts of past public policies and predictions of the outcomes of potential future policies. A prevalent practice has been to report policy analysis with incredible certitude. That is, exact predictions of policy outcomes are routine, while expressions of uncertainty are rare. However, predictions and estimates often are fragile, resting on unsupported assumptions and limited data. Therefore, the expressed certitude is not credible. This paper summarizes my work documenting incredible certitude and calling for transparent communication of uncertainty. I present a typology of practices that contribute to incredible certitude, give illustrative examples, and offer suggestions on how to communicate uncertainty.

 

Die Privatisierung der Klimafrage ist falsch

Deutschlandfunk Kultur am 4. März 2019 mit einer Stimme der Vernunft:

„Die Privatisierung der Klimafrage ist falsch“

Ralf Fücks im Gespräch mit Korbinian Frenzel

Der Klimawandel ist in vollem Gang – müssen wir nun alle die Verantwortung übernehmen, das Auto stehen lassen, nicht mehr fliegen? Falsche Frage, meint der Autor und Politiker Ralf Fücks. Moralischer Druck sei das Letzte, was hilft.

[...]

Ralf Fücks, geschäftsführender Gesellschafter des Zentrums Liberale Moderne, lange Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung und davor Senator für Umwelt und Stadtentwicklung in Bremen, hält diese Debatte nicht für zielführend. Im Gegenteil: Er spricht sich ausdrücklich dagegen aus, bei der Klimafrage die persönliche Verantwortung jedes Einzelnen in den Vordergrund zu stellen. [...] Fücks warnte ausdrücklich davor, zu viel moralischen Druck auf die Menschen aufzubauen. Je mehr der Druck erhöht werde – „Du darfst dies nicht, du darfst das nicht“ – desto stärker werde die gesellschaftliche Polarisierung zwischen Mahnern und denen, die trotzig am Status quo festhielten. Das führe politisch in die Sackgasse, sagte er.

Ganzen Beitrag beim Deutschlandfunk lesen.

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Der heftigste vulkanische Ausbruch der letzten 10.000 Jahre auf der Südhalbkugel ereignete sich in der Antarktis. Bisher ging man davon aus, dass sich der Ausbruch vor mehr als 8000 Jahren abspielte. Neue Forschungsergebnisse brachten nun eine faustdicke Überraschung: Der Ausbruch ist “nur” knapp 4000 Jahre her, also halb so alt. Dies ist insbesondere wichtig, da große Ausbrüche das globale Klima für einige Jahre abkühlen. Aber wenn man nicht weiß, wann die Ausbrüche stattfanden, kann man auch die klimatischen Effekte nicht korrekt einordnen. Pressemitteilung des Spanish National Research Council (CSIC) vom 26. November 2018, via ScienceDaily:

A large volcanic eruption shook Deception Island 3,980 years ago

This powerful eruption occurred in Deception Island 3,980 years ago and not 8,300 as previously thought.

A large volcanic eruption shook Deception Island, in Antarctica, 3,980 years ago, and not 8,300, as it was previously thought, according to an international study published in Scientific Reports, in which researchers from the Institute of Earth Sciences Jaume Almera have participated. This event was the largest eruption in the austral continent during the Holocene (the last 11,700 years after the last great glaciation on Earth), and was comparable in volume of ejected rock to the Tambora volcano eruption in 1815. The eruption formed the caldera of the volcano, one of the most active in Antarctica, with more than 20 eruptions registered in the last 200 years.

In the study, whose first author was Dermot Antoniades, from the University of Laval, Canada have taken part researchers from the Universities of Barcelona (UB), Salamanca (USAL), and Cambridge and Leicester (UK), CREAF, the Centre for Research, and Monitoring and Evaluation of the Sierra de Guadarrama National Park, and Centre for Hydrographic Studies (CEDEX).

According to the age published in this new study, a volcanic eruption caldera collapse type took place 3980 years ago. The emptying of the magmatic chamber, the zone of magma accumulation that fuelled the eruption, during this violent eruptive event caused a sudden pressure drop which in turn caused the collapse of the upper part of the volcano. As a result, a depression between 8 and 10 kilometres in diameter was formed, which is what today gives to Deception Island its particular horseshoe shape. The caldera collapse would have caused a seismic event of great magnitude whose trace was recorded in the sediments accumulated in the lakes’ bottom of Livingstone Island.

The lacustrine sediment cores were recovered during the Antarctic campaigns of the HOLOANTAR project, between 2012 and 2014. This fieldwork was lead and coordinated by Marc Oliva, then researcher at Instituto de Geografia e Ordenamento of the University of Lisboa and now Ramon y Cajal researcher at University of Barcelona (UB). Oliva is coauthor of this study.

“The initial objective of the study was purely climatic, since we wanted to reconstruct the climate fluctuations of this region for the last 11,700 years using different proxies found in the sediments of the Byers Peninsula lakes, about 40 kilometres north of Deception Island. However, the presence of a different sediment layer in all lakes and of the same age after a thick layer of tephra surprised us,” said Sergi Pla, researcher at CREAF and coauthor of the study. “Later geochemical and biological analyses indicated us that these sediments had terrestrial origin and were deposited abruptly in the lake’s bottom. These results suggested the occurrence of a major earthquake that affected all this area; put us on the track that, perhaps, we were not facing a common earthquake but the one generated by the collapse of the caldera of the Deception Island volcano. From here on, we pulled the thread,” explained Santiago Giralt, researcher at ICTJA-CSIC and co-author of the study.

The exact date of the eruption was obtained using different geochemical, petrological and paleolimnological techniques applied on the sediment cores from 4 lakes of the Byers Peninsula from Livingston island. These sedimentary records contained several direct and indirect pieces of evidence of the volcanic event that occurred in Deception Island. “The recovered sedimentary records showed a common pattern: first the volcanic ash from Deception Island eruption, overlaid by a sediment layer almost one meter thick composed by material dragged from the lakes’ shores to their bottom due to the large earthquake and, finally, the common lake sediments, which are characterized by an alternation of clays and mosses,” explained Santiago Giralt.

One of the challenges that faced this study was to characterize the origin of the ashes produced during the volcanic eruption. For that, pressure and temperature conditions of the magmas that originated this eruption were calculated using the ashes present in the sediment cores. “Using this methodology, we were able to estimate the depth of all studied samples and to determine if they were part of the same magma and eruptive episode,” said Antonio Álvarez Valero, researcher from the University of Salamanca (USAL) and co-author of this study.

The study also estimates that the eruption had a Volcanic Explosive Index (VEI) around 6 which possibly makes it the largest known Holocene eruptive episode in the Antarctic continent. “This colossal episode of eruptive caldera collapse ejected between 30 and 60 cubic kilometres of ash, comparable in volume to the eruption of the Tambora volcano in 1815, an event that is attributed to a global temperature cooling that resulted in a series of bad harvests in Europe, in what is known as the “year without summer,” explains Adelina Geyer, ICTJA-CSIC researcher and co-author of the study.

“It is very important to be able to date this type of eruptions that allow us to understand the climatic changes caused by volcanic eruptions, in this particular case at high austral latitudes,” adds the Geyer. As suggested by this study, this eruption could have had significant climatic and ecological impacts in a large area of the southern region, although more studies and new data are needed to precisely characterize what the real effects on the climate of this large eruptive event.

Paper: Dermot Antoniades, Santiago Giralt, Adelina Geyer, Antonio M. Álvarez-Valero, Sergi Pla-Rabes, Ignacio Granados, Emma J. Liu, Manuel Toro, John L. Smellie, Marc Oliva. The timing and widespread effects of the largest Holocene volcanic eruption in Antarctica. Scientific Reports, 2018; 8 (1) DOI: 10.1038/s41598-018-35460-x

 

Ulrich Waschki: An die katholischen Leugner des Klimawandels

Droht bald die Spaltung der katholischen Kirche in Klimaskeptiker und Klimaalarmisten? Oder werden die Klimaskeptiker einfach exkommuniziert? Ulrich Waschki am 28. November 2018 auf katholisch.de:

An die katholischen Leugner des Klimawandels
Spielt der Mensch Gott, wenn er versucht, der Erderwärmung etwas entgegenzusetzen? Solche Einwände kommen von Klimawandel-Leugnern aus dem katholischen Milieu, so Ulrich Waschki. Er richtet sich an sie.

[...] Die globale Erwärmung hat Folgen, schon heute. Und doch gibt es, auch im katholischen Milieu, immer noch Menschen, die den menschengemachten Klimawandel bestreiten. Klimawandel habe es schon immer gegeben, die Erderwärmung sei ein normaler Prozess. Anmaßend nennen sie es, wenn Menschen sich einbildeten, diesem Automatismus der Schöpfung etwas entgegensetzen zu können. Der Mensch spiele Gott, wie beim Turmbau zu Babel, so ein immer wieder erhobener Vorwurf. Dabei sind weit über 90 Prozent der seriösen Wissenschaftler auf der ganzen Welt einig: Es gibt ihn, den von Menschen verursachten Wandel unseres Klimas.

Weiterlesen auf auf katholisch.de

Leugner und Ungläubige. Im weiteren Verlauf skizziert Waschki die Apokalypse, die ihm wahrscheinlich jemand aus Potsdam eingeflüstert hat. Werden bald wieder  Klimahexen und Klimahexeriche auf den Marktplätze verbrannt? Lieber Ulrich Waschki, ein bisschen mehr Interesse am Thema darf man schon erwarten. Weshalb hat sich das Klima in vorindustrieller Zeit so stark geändert? Was glauben – oder besser wissen -  Sie? Die Werbung für die Aktivistenplattform Klimafakten ist grenzwertig. Die Webseite wird von der European Climate Foundation (EC) betrieben, die ihre Finanzmittel aus reichen Milliardärstiftungen bezieht. Man kann sich an den zehn Fingern ausrechnen, welche Interessen hier wirklich dahinterstecken. In der Kirche muss man Glauben. Die Klimawissenschaften hingegen sind Wissenschaft. Und hier dürfen noch immer Argumente ausgetauscht werden. Das Abkanzeln von wissenschaftlich diskutierenden Katholiken ist falsch und unredlich. Ulrich Waschki, hören Sie sich die Argumente einmal ernsthaft an, bevor sie die Klimaskeptiker in die Hölle wünschen. Willkommen im 21. Jahrhundert!

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Eigentlich wollten wir noch über die neuen 10 Gebote des Vatikans zum Klimawandel berichten. Der entsprechende Artikel auf katholisches.info ist jedoch offline, denn der Plattform fehlt das Geld.

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Im November 2018 brachte die BR-Sendung ‘quer’ einen Beitrag mit dem Titel “Keime im Trinkwasser wegen Klimawandel?”. Auch in der Kurzbeschreibung des Clips wird wieder auf den Klimawandel als Teilursache verwiesen. Wenn man sich das Video dann aber anschaut, wird schnell klar, was passiert ist: Aufgrund der Trockenheit im Sommer 2018 setzten einige Orte Milchtankwagen zum Transport von Trinkwasser ein. Und die waren wohl nicht besonders gut gereinigt… So wird aus Wetter und einer Reinigungspanne schnell ein Klimawandelschaden konstruiert:

 

 

Laut des vom Bundesumweltamt (UBA) herausgegebenen ‚Monitoringbericht 2015 zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel‘ gibt es keinen statistisch gesicherten Trend in der Entwicklung der Häufigkeit von Trockenperioden in Deutschland. Dort heißt es im Einzelnen:

Neben der Frage nach der Veränderung der Starkniederschläge ist insbesondere im Sommer auch von großer Wichtigkeit, inwieweit die Erwärmung mit einer zusätzlichen Austrocknung einhergeht. Dementsprechend soll noch die Veränderung der Häufigkeit von Trockenperioden betrachtet werden. Hierzu wird die Anzahl der Episoden mit mindestens zehn aufeinanderfolgenden Tagen ohne Niederschlag ausgewertet. Wie Abbildung 11 zeigt, ist die Anzahl solcher Trockenperioden im Flächenmittel von Deutschland seit 1951 um ca. 0,3 Ereignisse pro Jahr geringfügig angestiegen. Bereits aufgrund der Seltenheit solcher Ereignisse mit einem Mittelwert von nur 1,3 Fällen pro Jahr im klimatologischen Referenzzeitraum 1961-1990 sowie der extrem hohen Variabilität von Jahr zu Jahr ist aber auch diese Zunahme bislang statistisch keineswegs gesichert. Hinzu kommen ausgeprägte natürliche Schwankungen mit abwechselnden Phasen stärker und geringer ausgeprägter Trockenheit, die sich deutlich in der räumlichen Entwicklung der mittleren Anzahl dieser Trockenperioden abzeichnen.“

 

Broder, der Klimawandel und die Skeptiker

Von Hans-J. Dammschneider

Sie kennen Henryk M. Broder. Nicht persönlich, vermutlich. Aber natürlich wissen Sie, worum es nur gehen kann, wenn vom „BRODER“ gesprochen wird. ´Humor geht mit Wissen´ … das ist er! Ein Mann (ich hoffe, diese Aussage ist gendergerecht zulässig), der in ACHGUT schreibt. Nicht nur, aber vor allem – wenn ich das mal so betonen darf. Ein Satiriker, ein Kolumnist, ein Journalist und ein Mensch der nachdenkt. Und jemand der ausspricht, was manche nur hinter vorgehaltener Hand zu flüstern wagen. Wenn überhaupt.

Broder traut sich etwas … neulich war er sogar auf Einladung der AfD im Abgeordnetenhaus in Berlin. Er hat vorgetragen. Für die AfD war das teils unbequem. Aber BRODER sagt Wahrheiten, denen man sich (eigentlich) nicht entziehen kann. Dennoch, oder gerade deshalb, hat er auch ein paar Gegner. Aber bestimmt nur wenige, oder? Zu den Wenigen gehören ein paar Menschen, die es keineswegs lustig finden, wenn z.B. über den Klimawandel ohne „richtigen“ Ernst gesprochen wird. Denn dazu ist ihnen das Thema zu wichtig. Ehrlich, find ich auch, aber für mich bitte ohne „zu“. Denn ich bin Skeptiker!

Es ist wahr, am Klimawandel könnte die Welt kaputtgehen. Das „könnte“ muss selbst ich anerkennen. Genauer gesagt ist es das CO2, welches uns zum Ende führt. Vielleicht. Meint, die Erde könnte sich eventuell quasi selbst zerstören! Durch zu viel Klimagas nämlich … das ist echt ätzend, das alles. „Alles sofort anhalten!“ rufen da die Alarmisten, „Alles genau prüfen …“ fordern die Skeptiker, „Alles, aber nur so oder so“ sagt der Realist.

BRODER ist Realist und, wie die meisten Menschen, der Meinung, dass es einen Wandel des Klimas gibt. Nur versteht er das anders als z.B. die Mehrzahl der deutschen Politiker oder seiner Kollegen im Öffentlich-Rechtlichen (zum Beispiel). Er ist nämlich der Überzeugung, dass es ´Klimawandel´ schon immer gab. Potz und Blitz!

Worauf stützt er sich da? Schellnhuber oder Rahmstorf vom PIK (zur Erklärung: Das ist Frau Merkels persönliche Klimaabteilung) können es nicht sein, für die ist Klimawandel allein eine Erscheinung der Neuzeit. Also ein Phänomen, das erst auftritt, seit der Mensch die Maschine und die Braunkohle erfunden hat. Vorher gab es keinen Klimawandel. Jedenfalls keinen „richtigen“. Und auch Mojib Latif, der Dritte im Alarmistentrio, predigt eher den baldigen Weltuntergang als den Glauben an eine erträgliche Zukunft … die Menschheit erzeugt zwar richtig viel CO2, hat aber offenbar immer noch nicht genug davon.

Früher sagte man „die Hoffnung stirbt zuletzt“, diese Einstellung hat man, zumindest, in Deutschland jedoch überwunden. In Schland gibt es wichtigere Traditionen zu bewahren: Glaube an den Staat (mit seinen verbeamteten Professoren, siehe oben)  ist eine davon. In der BRD weiß man seit Kaisers Zeiten, dass von oben die Weisheit kommt. Immer. Also fast immer. Letztlich hörte ich, dass beim Diesel-Thema zumindest in Stuttgart einige Bürger anderer Meinung sind. Aber da kann ich mich auch irren, von gelben Westen verstehe ich nichts.

Schlimm, die Leute. Dabei ist alles – meint vor allem die richtige Einstellung zum Klimawandel – so offensichtlich und leicht erreichbar. Jeder nämlich kann „ES“, das Böse im Klima, sehen, wenn er sich nur einmal die Temperaturgrafik Deutschlands vor Augen hält: Das CO2 steigt seit Jahrzehnten kontinuierlich an. Worauf offenbar die Temperaturen in der Republik (und in Österreich und in der Schweiz und …) in Schwingungen mal mehr aufwärts, aber auch mal im leichten Sinkflug, meint abwärts (… „runter kommen sie immer“, ha ha) verlaufen. Wie, sie haben das jetzt nicht verstanden? Es ist so: Seit 1850 wird es tatsächlich immer wärmer. Auch in Deutschland (und in Österreich und in der Schweiz und …).

Davor, wir müssen es aussprechen, hatten wir allerdings auch eine „kleine Eiszeit“. Aus diesem Tief wollte das Erd-System offenbar wieder raus. Hat auch funktioniert. Es wäre ja auch arg gewesen, hätten die Temperaturen seither nicht wieder zugelegt. Dann hätte der SPIEGEL aus dem Jahr 1970 doch Recht behalten mit seiner Befürchtung, Deutschland könne im Eis versinken. Bisher aber: Glück gehabt! War nur eine Delle in den 60er Jahren. Die Temperaturen steigen seither wieder an … nur nicht überall und nicht immer fortlaufend. Und schon gar nicht so wie das CO2. Aber das sind Petitessen. Sagen Schellnhuber, Rahmstorf und Latif. Und auch Frau Merkel (Sie wissen schon, das ist die „schwarze Null“ im Kanzleramt) meint, dass es reicht, wenn man die Physik der Atmosphäre (vulgo Meteorologie) in so Weit verstanden hat, dass daraus Klima kommt. Eines, das immerfort die Temperaturen ansteigen lässt. Quasi ein Kletterklima.

Und wir sind schuld! Ja, ich, Du und Sie auch. Wir emittieren zu viel. Wir fahren Auto, zum Beispiel. Das ist ganz schlecht für´s Klima. Denn da kommt hinten CO2 raus, beim Auto mein ich. Neben anderen schlimmen Sachen. Diesel vor allem sind Klimawandler, sozusagen. Als es noch Kutschen und Pferde gab, hatten wir auch keinen Klimawandel. Da sehen Sie es. Damals wurde es nur periodisch mal wärmer und mal kälter, so alle 60 Jahre im Mittel … mal 30 Jahre etwas rauf, mal 30 Jahre etwas runter mit den Temperaturen. Und mittelfristig sogar auch mal noch mehr „hoch“, z.B. während der mittelalterlichen Warmzeit, da war´s so heiß wie heute. Oder „tiefer“, z.B. während der Kleinen Eiszeit, da hat BREUGEL z.B. seine Schlittschuhbilder in Holland gemalt.

Das mit der richtigen Einstellung zum Klimawandel hat aber heute auch wirklich jeder selbst in der Hand. Seien Sie ehrlich, wie oft trinken Sie ´caffee to go´ (das ist Kaffee zum weggehen) aus einem Pappbecher? Pappe ist Müll. Falscher Müll. Falsch deshalb, weil er nicht nachhaltig ist, also der Müll, aber letztlich auch der Kaffee. Denn Pappe vergammelt und macht mehr CO2 … oder so ähnlich. Fazit: Unser Klima bräuchte sich nicht mehr so zu wandeln, wenn sie bereit wären, keinen Papp-Kaffee mehr zu trinken. Das ist so einfach!

Der schlimme Finger ist das CO2. Blöd nur, dass gerade das Ökogemüse auf CO2 angewiesen ist! Kohlendioxid, so nennt sich CO2 auf Deutsch, ist ein Wachstumsbeschleuniger für Pflanzen. Millionen von Menschen müssten zusätzlich Hunger leiden, wenn es weniger CO2 gäbe! Wachstum, nicht nur aber vor allem auch bei allem Grünzeug, durch Klimagas. Ehrlich, ist so. „Trotzdem“ sagte bereits auf einer Anhörung ein Umweltbewegter zu mir, als ich als Gutachter (damals in Gorleben) feststellte, dass man die Auswirkungen der Atomstrahlen nur deshalb nicht erkennen könne (zumindest auf der Präsentationsfolie), weil sie in der vorgelegten Grafik unterhalb der nur möglichen Strichstärke lagen. „Trotzdem“ … die Welt wird eines Tages untergehen.

Nur wegen zu viel CO2? Vielleicht auch. Aber eigentlich, jeder kennt es aus seiner Alltagserfahrung, ist es nie nur ein „Ding“, das da Verantwortung trägt. Nahezu immer ist es ein bunter Strauß an Ursachen. Nein, nein, ich will nicht verharmlosen. Schließlich sagen uns die Bildhauer (Verzeihung, die Modellierer, also jene, die das Klima auf dem Gross-PC vorherspielen) grundsätzlich die Wahrheit zum Klima. Jedenfalls nach Meinung des IPCC.

IPCC? Ja, das ist jener Verein, der staatlich alimentiert die Meinungen derer zusammenfasst, die Klimawissenschaft als das betrachten, was den Ländern der Südsee (wg. Untergang im Meer) oder Afrikas (wg. Temperaturflucht) argumentativ zur Seite stehen soll. Wobei viele da was verwechseln, überwiegend meinen sie weniger das Reden als unser Geld. Aber zurück zu den numerischen Modellen: Das sind die in Blechdosen beheimateten Algorithmen, welche wie weiland Kassandra meinen, in die Zukunft blicken zu können … bei Kassandra allerdings gab´s da nachweislich Probleme (*).

Wie auch immer, Jedenfalls denkt (?) diese moderne Kassandra-Maschinerie, dass wir demnächst den Hitzetod sterben werden. Oder – wegen des steigenden Meeresspiegels – am Strand ertrinken könnten. Jedenfalls dann sterben werden, wenn wir nicht innehalten mit dem CO2-Ausstoss … wobei, welchen Tod möchte ich eigentlich lieber haben? Den natürlichen oder den durch CO2? Egal, er kommt so oder so. Überlassen wir das daher mal unserem Wohnort: Die in der Nordseemarsch saufen irgendwann ab (in ein paar hundert Jahren, wenn sie so alt werden), während jene, die im Oberrheingraben leben müssen (Freiburg i.Br. z.B.), dann bereits einem Hitzschlag erlegen sind. Aber immer auch dran denken: Der Letzte macht das Licht aus, soviel Ordnung muss sein … auch im Klima-Siechtum.

Liest BRODER eigentlich in einem der skeptischen Blogs, jenem der KALTE SONNE vielleicht, wenn er was zum Klima recherchiert?! Ob er es tut oder nicht oder ob er eher tagtäglich in SPON oder der SÜDDEUTSCHEN über das langfristige Wetter (pardon, das Klimageschehen und seine Kapriolen) studiert: Jedenfalls weiß der realistische Optimist Broder, dass es „mit der Rettung der Welt vor dem Klimawandel klappen wird. Da herrscht in der deutschen Politik eine große Glaubensfestigkeit.“ Darüber hinaus ist für BRODER jedoch auch klar, dass „nur die sogenannten Klimaleugner, also Menschen, die nicht glauben, dass sich der seit Urzeiten vollziehende Klimawandel durch einen deutschen Kohleausstieg nennenswert beeindrucken ließe, diese Glaubensgemeinschaft stören. Um deren destruktiven Geist hinreichend zu beschreiben, gibt es kaum die richtigen Worte. Oder vielleicht doch?“ (nach und in ACHGUT vom 4.2.2019).

Tja lieber Henryk M., auch wir Klimaskeptiker ringen tagtäglich mit dem Thema. Und, so meinen wir, es gibt sehr wohl die richtigen Worte. Vielleicht nicht über uns, aber bestimmt von uns. Wir sind mal so arrogant … . Denn wir sind vom Glauben zum Wissen konvertiert, so wie es Hamed Abdel-Samad, ein Kumpel von Broder, auch für sich reklamiert. Wenn wir sprechen, dann stellen wir dabei Fakten in den Mittelpunkt. Diese bestehen neben den verbindenden Worten vor allem auch aus nachprüfbaren Daten. Da sind wir kleinlich. Und, das ist dann das tolle, unsere Berichte über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse werden auch gelesen! Sogar im GEOMAR in Kiel, Sie wissen, da sitzt Mojib L.. Aber nur heimlich übers Internetz … der KS-blog ist da sozusagen Bückware. Das war aber schon in der DDR das Beste, was man bekommen konnte.

Sind wir wirklich „Leugner“? Welch niederschmetternder Gedanke! Die herrschende Meinung meint so was. Aber „Nein“ und zur Beruhigung … gewiss nicht. Wir sind nur kritisch. Wir halten und stellen fest, dass die Welt weder nur schwarz noch ausschließlich weiß angemalt ist. Wir sehen nämlich und beispielsweise, dass die Erde rund ist und eine mögliche Energiewende mit der Abschaltung von Kohlekraftwerken nicht nur Deutschland betrifft. Das ist übrigens mal ein schönes Beispiel für Gerechtigkeit. Allerdings auch für ´Elend über alle in Europa´. Jedenfalls wenn´s schief geht … blackout´s funktionieren hervorragend länderübergreifend. Der EU in Brüssel ist Gemeinsamkeit ja wichtig. Manchmal hat Frankreich zwar andere Vorstellungen, aber Kernenergie ist doch so was von gestern, da müssen wir in Schland nicht mal dran denken. Wenn jedoch die Dunkelflaute einkehrt, wäre es schön, wenn Herr Macron uns helfen könnte?

Nun wissen wir dummerweise, dass China ein Vielfaches an und in Kohle investiert, um die deutsche Rettung der Welt zu konterkarieren. Meint, das läuft nicht wirklich gut, dass mit den Chinesen (und den Indern und den anderen). Was denken die sich eigentlich dabei! Schlitzohren …oder hab ich da ein Wahrnehmungsorgan verwechselt? Klar, wir sagten es schon  … die Erde ist rund. Und was die einen, z.B. in Deutschland, an Emissionen einsparen, können die anderen sozusagen als CO2 nachschießen, ohne dass es im wahrsten Sinne des Wortes Grenzen dafür gibt. Die Chinesen jedenfalls haben das verstanden. Und tun was. Ach ja, es gibt ja einen Klimapakt und den Vertrag von Paris. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel, sagt der Volksmund. Es ist wirklich ein Elend, dass mal wieder einige nicht richtig mitspielen wollen. Der böse TRUMP vor allem. Der weiß ja nicht einmal, dass es Klima überhaupt gibt. Keine Ahnung von nichts, dieser Rabauke.

Daher ja auch und zu Recht der Einwurf, die Skeptiker würden aus der Reihe tanzen. Aber „Im Gleichschritt marsch“ ist nicht unsere Gangart, wir bleiben lieber beweglich kritisch. Und wenn dann, mal wieder, ein Großteil der Medien den Untergang der Welt voraussieht, weil „wir alle“ so viel CO2 emittieren, dann rufen wir auch noch dazu auf, die Daten ohne Scheuklappen anzuschauen. Das ist doch nicht zu glauben, ein „Aber“-Witz sozusagen. Bilden wir uns das nur ein oder sehen wir wirklich als einzige, das das Wohlbefinden unseres Globus nicht nur vom „Klimagas“ CO2 abhängt? Sondern auch von ganz, ganz vielen anderen Faktoren bestimmt wird? Hatte ich aber schon gesagt … .

Bei uns Skeptikern, und da verweise ich mal wieder explizit auf einen blog wie den der KS (für Nichtinsider, es ist die KALTE SONNE), hören und lesen Sie viele aktuelle wissenschaftliche Informationen (und das aus nahezu allen renommierten Quellen, die die Welt so zu bieten hat). Warum tun sich die Freunde von ARD oder ZDF, um nur zwei große Propagandainstitute zu nennen, das nicht auch mal an? Skeptiker sind ebenso nur Menschen mit einem Gefühl für Wetter, oder? Das Leben ist kurz, innerhalb der ´alive´-Spanne sollte man wenigstens etwas Spaß haben! Wenn man uns Skeptikern schon nicht traut, dann kann man sie doch wenigstens nicht ignorieren. Mh, das was jetzt irgendwie … .  Die Gemeinschaft der Klimawandelgläubigen könnte doch genauso mal über die Rolle der AMO, der PDO, der NAO, der SONNE und ganz, ganz vielen andern Klima-Einflussgrößen reflektieren. Nur mal so, ganz unverbindlich. Aber eben doch mal kritisch. Die Kürzel hinterlassen jedenfalls sämtlichst deutliche Spuren in den globalen (und regionalen) Temperaturverläufen. Ehrlich! Und unsere Atmosphäre bewegen sie im wahrsten Sinne des Wortes.

Ja, das war jetzt fies, wer von euch Lesern kann sich schon etwas unter AMO oder PDO vorstellen. Ich mach´s kurz:  Das sind ozeanische Zyklen, die es nachweislich seit Jahrhunderten gibt und die klar und deutlich bei unserem Klima mitmachen … mal im Zyklus „rauf“ (dann ist´s auch bei uns wärmer), mal im Zyklus wieder „runter“ (dann haben wir vorübergehend kühlere Füße). Ursache + Wirkung = Möglichkeit.

Und nur, damit es auch wirklich alle verstehen: Skeptiker leugnen den Klimawandel gar nicht! Das ist eine Lüge. Ganz im Gegenteil verfolgen wir ihn aufmerksam. Aber wir fangen nicht erst im Jahr 1850 damit an. Unser (skeptische) Blick reicht zurück über die „kleine Eiszeit“ und die „Mittelalterliche Wärmeperiode“ und die ungemütliche Zeit der  Völkerwanderung bis (mindestens) zur „römischen Warmzeit“ … Sie wissen schon, das war, als Hannibal mit seinen Elefanten über die Alpen marschierte, weil es weniger Schnee und nur kurze Gletscher gab. So ähnlich wie heute. Wobei: Wenn ICH hier (im weißen Winter 2018/19) aus dem Fenster schaue, sehe ich alles in Weiß. Und davon ganz viel. Wie soll ich jetzt mit dem Dackel zum Gassi rauskommen? Wenn man den Klimawandel mal wirklich braucht, ist er nicht da.

Skeptiker, das sagt der Begriff schon, möchten nicht (nur) glauben. Wir sind so hinterhältig, dass wir Hintergründe beleuchten und Wissen sammeln. Nachvollziehbare Fakten eben. Denen vertrauen wir. Daher prüfen wir fortlaufend, welche, auch wechselnden, Auffassungen es zum Klimawandel gibt. Wir vergleichen. Der Einsatz von naturwissenschaftlichem Verstand und nüchterner Überlegung ist geradezu unser Markenzeichen. Heute heißt sowas ´label´ oder ´brand´, isn´t it?

Kommen wir zum Schluss: Vielleicht hat Henryk M.Broder ja mal Lust auf eine Diskussion mit uns. Und mit den Alarmisten. Mit einem broderschen Vortrag als Einleitung. Am besten kontrovers, denn er ist ja Realist. Bei der AfD hat er schließlich auch schon gesprochen, da wären Klima-Skeptiker und -Alarmisten doch die nächste logische Variante. Wir laden ihn ein. Aber, große Bitte an alle Mitwirkenden im Klimazirkus, wir möchten dann auch wirklich und unbedingt Parität haben. Denn eine Diskussion  lohnt doch nur richtig, wenn es auch drei Meinungen hat: Unsere, Eure und die von Broder.

Aufruf an alle Freunde des Klimawandels: Setzen wir uns doch mal in eine Runde … !

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(*) Kassandra gilt in der antiken Mythologie als tragische Heldin. Meint, sie  war ein Problemfall. Denn leider  sah sie zwar  immer das Unheil voraus, aber gehört hat keiner auf sie. Kassandrarufe eben. So versteht der IPCC die numerischen Modelle auch … .

 

Ökonomisch bereinigte Hurrikanschäden in den USA während der letzten 120 Jahre ohne Langzeittrend

Hurrikane richten in Nordamerika alljährlich große Verwüstungen an. Eine Forschergruppe um Jessica Weinkle hat die Entwicklung der Schadenssumen in den USA für die letzten knapp 120 Jahre untersucht und hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung bereinigt. Dadurch wurden Schäden z.B. zu Beginn des 20. Jahrhunderts vergleichbar mit modernen Schäden. Einen Langzeittrend fanden die Forscher nicht, weder Steigerung noch Abschwächung. Hier der Abstract des Papers, das am 26. November 2018 in nature sustainability erschien:

Normalized hurricane damage in the continental United States 1900–2017
Direct economic losses result when a hurricane encounters an exposed, vulnerable society. A normalization estimates direct economic losses from a historical extreme event if that same event was to occur under contemporary societal conditions. Under the global indicator framework of United Nations Sustainable Development Goals, the reduction of direct economic losses as a proportion of total economic activity is identified as a key indicator of progress in the mitigation of disaster impacts. Understanding loss trends in the context of development can therefore aid in assessing sustainable development. This analysis provides a major update to the leading dataset on normalized US hurricane losses in the continental United States from 1900 to 2017. Over this period, 197 hurricanes resulted in 206 landfalls with about US$2 trillion in normalized (2018) damage, or just under US$17 billion annually. Consistent with observed trends in the frequency and intensity of hurricane landfalls along the continental United States since 1900, the updated normalized loss estimates also show no trend. A more detailed comparison of trends in hurricanes and normalized losses over various periods in the twentieth century to 2017 demonstrates a very high degree of consistency.

Gefährliches Gruppendenken

Ende Oktober 2018 erschien in Nature eine Studie von Resplandy et al. zur Ozeanwärme. Schnell entdeckte Nic Lewis Fehler in den Berechnungen (wir berichteten hier im Blog). Die Autoren räumten den Fehler ein und arbeiten nun an einer verbesserten Version. Auf der Verlagsseite wurde ein entsprechender Hinweis ergänzt:

19 November 2018: Editor’s Note: We would like to alert readers that the authors have informed us of errors in the paper. An implication of the errors is that the uncertainties in ocean heat content are substantially underestimated. We are working with the authors to establish the quantitative impact of the errors on the published results, at which point in time we will provide a further update.

So funktioniert Wissenschaft.  Ein gutes Beispiel, wie man professionell mit einem Fehler umgeht. Die BBC berichtete über den Vorfall in transparenter Weise. Die deutsche Presse hingegen zog sich lieber in ihr Schneckenhaus zurück und verschwieg den Vorfall lieber.

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Schneearme Winter sind ein Zeichen für den fortschreitenden Klimawandel, das leuchtet ein. Seit neuestem sind aber auch schneereiche Winter ein Indiz für die Klimaerwärmung. Tony Heller hat das Enigma in einem Video beleuchtet:

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Gute Nachrichten: Der Rückgang der Großtiere in Afrika während der letzten Jahrmillionen ist wohl doch nicht dem Menschen anzulasten, wie die BBC am 22. November 2018 meldete:

Humans ‘off the hook’ for African mammal extinction

New research has disputed a longstanding view that early humans helped wipe out many of the large mammals that once roamed Africa.

Today, Africa broadly has five species of massive, plant-eating mammal; but millions of years ago there were many more types of giant herbivore. Why so many types vanished is not known, but many experts have blamed our tool-using, meat-eating ancestors. Now, researchers say the mammal decline began long before humans appeared. Writing in the journal Science, Tyler Faith, from the Natural History Museum of Utah, and colleagues argue that long-term environmental change drove the extinctions. This mainly took the form of an expansion of grasslands, in response to falling atmospheric carbon dioxide (CO₂) levels. “Despite decades of literature asserting that early hominins (human relatives) impacted ancient African faunas, there have been few attempts to actually test this scenario or to explore alternatives,” said Dr Faith.

Weiterlesen bei der BBC.

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“Groupthink” (Gruppendenken) ist ein in vielen Disziplinen verbreitetes Phänomen. Wikipedia schreibt:

Gruppendenken ist ein Prozess, bei dem eine Gruppe von an sich kompetenten Personen schlechtere oder realitätsfernere Entscheidungen als möglich trifft, weil jede beteiligte Person ihre eigene Meinung an die erwartete Gruppenmeinung anpasst. Daraus können Situationen entstehen, bei denen die Gruppe Handlungen oder Kompromissen zustimmt, die jedes einzelne Gruppenmitglied unter anderen Umständen ablehnen würde.

Von diesem Phänomen sind auch die Klimawissenschaften betroffen, wie Stammleser unseres Blogs bereits wissen. Zudem machen sich nun die Teilchenphysiker Sorgen, Opfer dieser Denkblockade geworden zu sein, wie das Blog Backreaction im Dezember 2018 suggeriert:

The present phase of stagnation in the foundations of physics is not normal
Nothing is moving in the foundations of physics. One experiment after the other is returning null results: No new particles, no new dimensions, no new symmetries. Sure, there are some anomalies in the data here and there, and maybe one of them will turn out to be real news. But experimentalists are just poking in the dark. They have no clue where new physics may be to find. And their colleagues in theory development are of no help.

Weiterlesen im Blog Backreaction

 

Verbrecher hassen die Kälte

Die Sonne nähert sich dem Tiefpunkt ihres 11-Jahreszyklus. Wie üblich kühlt die obere Atmosphäre dabei spürbar ab. Spaceweatherarchive am 27. September 2018:

The Chill of Solar Minimum
The sun is entering one of the deepest Solar Minima of the Space Age. Sunspots have been absent for most of 2018, and the sun’s ultraviolet output has sharply dropped. New research shows that Earth’s upper atmosphere is responding. “We see a cooling trend,” says Martin Mlynczak of NASA’s Langley Research Center. “High above Earth’s surface, near the edge of space, our atmosphere is losing heat energy. If current trends continue, it could soon set a Space Age record for cold.” These results come from the SABER instrument onboard NASA’s TIMED satellite. SABER monitors infrared emissions from carbon dioxide (CO2) and nitric oxide (NO), two substances that play a key role in the energy balance of air 100 to 300 kilometers above our planet’s surface. By measuring the infrared glow of these molecules, SABER can assess the thermal state of gas at the very top of the atmosphere–a layer researchers call “the thermosphere.” “The thermosphere always cools off during Solar Minimum. It’s one of the most important ways the solar cycle affects our planet,” explains Mlynczak, who is the associate principal investigator for SABER.

Weiterlesen auf Spaceweatherarchive

Siehe auch amüsante Verwechslungsgeschichte dazu auf WUWT.

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Ann Gibbons am 15. November 2018 in Science:

Why 536 was ‘the worst year to be alive’
Ask medieval historian Michael McCormick what year was the worst to be alive, and he’s got an answer: “536.” Not 1349, when the Black Death wiped out half of Europe. Not 1918, when the flu killed 50 million to 100 million people, mostly young adults. But 536. In Europe, “It was the beginning of one of the worst periods to be alive, if not the worst year,” says McCormick, a historian and archaeologist who chairs the Harvard University Initiative for the Science of the Human Past.

A mysterious fog plunged Europe, the Middle East, and parts of Asia into darkness, day and night—for 18 months. “For the sun gave forth its light without brightness, like the moon, during the whole year,” wrote Byzantine historian Procopius. Temperatures in the summer of 536 fell 1.5°C to 2.5°C, initiating the coldest decade in the past 2300 years. Snow fell that summer in China; crops failed; people starved. The Irish chronicles record “a failure of bread from the years 536–539.” Then, in 541, bubonic plague struck the Roman port of Pelusium, in Egypt. What came to be called the Plague of Justinian spread rapidly, wiping out one-third to one-half of the population of the eastern Roman Empire and hastening its collapse, McCormick says.

Weiterlesen in Science

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Verbrecher liebens heiß – oder hassen die Kälte. Das meldete die AGU am 13. November 2018 im Rahmen einer Pressemitteilung:

Warmer winter temperatures linked to increased crime, study finds

Milder winter weather increased regional crime rates in the United States over the past several decades, according to new research that suggests crime is related to temperature’s effect on daily activities.

A new study published in GeoHealth, a journal of the American Geophysical Union, finds U.S. crime rates are linked to warmer temperatures, and this relationship follows a seasonal pattern. The findings support the theory that three major ingredients come together to bring about crime: a motivated offender, a suitable target, and the absence of a guardian to prevent a violation of the law. During certain seasons, namely winter, milder weather conditions increase the likelihood these three elements come together, and that violent and property crimes will take place, according to the new study. Unexpectedly, warmer summer temperatures were not linked with higher crime rates.

The new research abates existing theories that hot temperatures drive aggressive motivation and behavior, according to the study’s authors. Instead, the new research suggests crime is related to the way climate alters people’s daily activities. “We were expecting to find a more consistent relationship between temperature and crime, but we weren’t really expecting that relationship to be changing over the course of the year,” said Ryan Harp, lead author of the study and a doctoral candidate in the Department of Atmospheric and Oceanic Sciences at the University of Colorado Boulder. “That ended up being a pretty big revelation for us.”

Understanding how climate affects crime rates could expand the boundaries of what scientists would consider to be a climate and health connection, Harp said. “Ultimately, it’s a health impact,” he said. “The relationship between climate, human interaction, and crime that we’ve unveiled is something that will have an impact on people’s wellbeing.”

Regional climate affects human interaction

Previous studies have found a link between temperature and the incidence of crime, but none have looked at the relationship on a regional level and only some have controlled for underlying seasonal changes, allowing researchers to identify the potential underlying mechanism. In the new study, Harp and his co-author conducted a systematic investigation into the relationship between large-scale climate variability and regionally-aggregated crime rates, using a technique that allowed them to group together detailed spatial data on seasonal temperature and crime rates from across the United States.

They compared crime and climate data from the Federal Bureau of Investigation’s Uniform Crime Reporting (UCR) Program and the National Oceanic and Atmospheric Administration’s North American Regional Reanalysis (NARR). The data encompassed 16,000 cities across five defined US regions—Northeast, Southeast, South Central, West, and Midwest—from 1979 to 2016. Their finding that violent crime is almost always more prevalent when temperatures are warmer in the winter months was especially notable in areas with the strongest winters, like the Midwest and Northeast, according to the researchers.

The new findings showing that increasing temperatures matter more in the winter than in the summer is interesting, said Marshall Burke, assistant professor of Earth System Science at Stanford University, who was not involved with the new study. “The authors rightly suggest that this is more consistent with warmer temperatures altering people’s patterns of activity, like going outside more, than a physiological story about temperature and aggression,” he said.

Paper: Harp & Karnauskas 2018

Ob die Verbrecher vor Gericht jetzt mildernde Umstände geltend machen können? “Herr Richter, der durch den anthropogenen Klimawandel milde Winter hat mich zu der Tat verleitet.” Oder “Ohne Klimawandel wäre ich ein braver Bürger geblieben”. Die Story passt jedenfalls gut in den Zeitgeist. Alles was warm ist, ist schlecht. Schon bald werden uns heißer Tee und flambiertes Eis madig gemacht. Dann bleibt nur noch kalte Küche.

 

Argumentationstricks Klimadebatte – am Ende verfällt Stöcker ins Weinerliche

Christian Stöcker am 3. Februar 2019 auf Spiegel Online mit einer teils treffenden, gegen Ende jedoch sehr merkwürdigen Argumentation:

Argumentationstricks Klimadebatte – so entlarven Sie die Schwätzer
Im Trend liegen: nachweislich unsinnige Argumente, um von der Klimakatastrophe abzulenken. Diese vier Debattierkniffe sollten Sie kennen.

Weiterlesen auf SPON.

Es ist gut, die Argumentationsmuster zu verstehen. Ganz wichtig: Letztendlich sollte es völlig egal sein, WER ein Argument vorträgt. Allein Inhalt und seine Plausibilität zählen, unabhänig davon, wer es anführt. Das kann sogar dazu führen, dass man seinem schlimmsten “Feind” einmal zustimmen muss. Na und? Dann ist es in dieser bestimmten Sache einfach so. Nur so ist ein vernünftiger Fachdialog überhaupt möglich. Wir sind ja nicht beim Fußball, wo das Beklatschen einer gelungene Aktion der gegnerischen Mannschaft mit bösen Blicken und Mittelfingern bestraft wird.

Am Ende verfällt aber auch Stöcker ins Weinerliche, wenn er die verlorenen kommenden Generationen hervorkramt, die aufgrund der Klimakatastrophe angeblich ihrer Zukunft beraubt würden. Lieber Herr Stöcker: Die Mittelalterliche Wärmeperiode kam, und sie ging. Die Kleine Eiszeit kam, und sie ging. Die Moderne Wärmeperiode kam, und….

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Wikipedia ist bekanntlich von Aktivisten unterwandert, die politisch sensible Artikel in der Online-Enzyklopädie nach Belieben verzerren. Da die Schreiber nur unter Decknamen operieren, ist ihnen auch mit zivilen Mitteln schlecht beizukommen. Aus diesem Grund ergreifen Geschädigte nun immer öfter die Initiative und erstellen eine eigene persönliche und autorisierte Webeite. Falls Sie ein wenig stöbern wollen, hier die Webseiten von Fritz Vahrenholt, Sebastian Lüning  und Horst-Joachim Lüdecke.

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Maurice Newman in The Australian Ende 2018 (via GWPF):

After 50 Years Of Failed Predictions, Science Is In Crisis
Whom or what to believe? After 50 years of failed predictions, people are reasoning that something other than science is behind this alarmism.

Last September the usual media suspects got wind of yet another Intergovernmental Panel on Climate Change report. To those familiar, it was obvious from the “fire and brimstone” headlines. No matter how inconsequential, no heatwave, drought, hurricane or flood was missed. This is the customary softening-up period, intended to ensure that when a scary IPCC report lands, politicians will be pushed into taking even more drastic action on “climate change”. And so it came to pass. Last month, the world’s “leading climate scientists” confirmed we had only 12 years left to keep global warming to a maximum of 1.5C above pre-industrial levels.

Debra Roberts, a co-chairwoman of the working group on impacts, says: “It’s a line in the sand and what it says to our species is that this is the moment and we must act now.” Even half a degree more would significantly worsen the risk of drought, floods, extreme heat and poverty for hundreds of millions of people. Crikey! It’s only three years since Paris, when we were assured 2C could save the planet. What’s next? At least it’s 10 years longer than Prince Charles gave us. He warned in 2008 that “the world faces a series of natural disasters within 18 months, unless urgent action is taken to save the rainforests”. A decade later, in testimony before the US congress, Roger Pielke Jr, professor of environmental studies in the Centre for Science and Technology Policy Research, University of Colorado, contradicted Charles, saying it was “misleading, and just plain incorrect, to claim that disasters associated with hurricanes, tornadoes, floods or droughts have increased on climate timescales”.

Weiterlesen bei der GWPF